Agrippa Nettesheim, Heinrich Cornelius von

Außführlicher Bericht, was von Künsten und menschlicher Weißheit zu halten sey

Etwas auß der Declamation Henrici Cornelii Agrippe, von der Ungewißheit und Eytelkeit aller Künst, gezogen wieder die Kunst-Narren so auff ihr viel wissen bochen und bawen. Mit einem Anhang Encomio und Lobred des Esels. Folgend auch ein ernstlich Lob der Heiligen Thorhiet und göttlichen Unwissenheit wie Gottes Kunst Christus und alle Schätz des göttlichen Worts und Weißheit darüber und darin vergraben lig. Dargegen wie eytel und ungewiß alle Künst (außgenommen Gott und sein Wort wissen und erkennen) seyen, und ein hindernuß der rechten Erkantnuß Gottes, alles voller Geheimnuß und Wunderzey. Welcher sich under euch düncket weiß seyn, werde ein Narr in dieser Welt, daß er mög weiß seyn, darin dieser Welt Weißheit ist ein Thorheit, Todt und Feindschafft vor Gott. Rom. 8.1 Cor. 3
Hrsg. v. Sebastian Franck
JennisFrankfurt am Main1619
Sprache: 
deutsch
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